Arbeitsgemeinschaft für Wohngruppen

und sozialpädagogische Hilfen Hannover e.V.

Wohngruppe Helmut-Brüggemann-Haus / Heesestraße

- Helmut-Brüggemann-Haus -
Heesestraße 2a
30449 Hannover
Telefon: 0511 / 44 56 51
Telefax:  0511 / 45 00-334
E-Mail: heesestr@afw-regionhannover.de

Rechtsgrundlagen sind die §§ 27, 34, 35a, und 41 KJHG.

Die Wohngruppe besteht aus drei abgeschlossenen Wohneinheiten, ausgestattet mit jeweils einer Gemeinschaftsküche und Sanitärräumen. Im 4. OG hat die Schülerhilfe ihren Arbeitsbereich. Im Erdgeschoss befindet sich ein Jugendcafé mit großer Wohnküche und einem Billardtisch. Hier ist auch das Wohngruppenbüro. Ein Computerraum zur Internetnutzung und für Spiele steht den Jugendlichen im Hobbykeller zur Verfügung.

Zielgruppe

Wir begleiten zehn junge Menschen, die aufgrund ihrer spezifischen Problemlagen stationäre Betreuung benötigen. Hierzu gehören zum Beispiel Jugendliche und junge Erwachsene, die Erfahrungen haben mit:

  • Abbrüchen in Wohngruppen oder Familiensystemen
  • Gewalt, Kriminalität und Straffälligkeit
  • Drogen und/oder Alkohol
  • sexuellen Übergriffen
  • Psychiatrieaufenthalten
  • Wohnungslosigkeit

Zielsetzungen

  • Ein Haus für Jugendliche als lebendiges System
  • Ressourcenorientierung statt Defizitrecherche
  • Keine Regel um der Regel willen
  • Raum für Veränderungen und Perspektivenwechsel
  • Entwicklung und Vertiefung sozialer Fähigkeiten
  • Entwicklung schulischer und beruflicher Perspektiven

MitarbeiterInnenprofil

Dipl.-SozialpädagogInnen mit Zusatzqualifikationen systemische Beratung/Familientheraphie, Psychiatrie, Psychodrama, pädagogisches Rollenspiel und Kompetenzen zur Förderung sportlicher und musikalischer Fähigkeiten, zudem individuelle  Schülerhilfe durch eine Lehrerin.

Methodik

Die Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII erfolgt als kooperativer Prozess unter besonderer Berücksichtigung der vorhandenen Ressourcen und Bedürfnisse der Zielpersonen. Sozialpädagogische Arbeitsinhalte orientieren sich an systemischen Wahrnehmungs- und Handlungskonzepten.

Wir legen Wert auf gruppenpädagogische Angebote, die ein gelungenes Miteinander in der Wohngruppe fördern sollen. Die jährliche Ferienfreizeit ist ein Baustein in diesem Zusammenhang.

Netzwerkarbeit und Systemvernetzung

  • Zusammenarbeit mit Kinder- und JugendpsychiaterInnen, Fachkliniken, Jugendgerichtshilfe, Schulprojekten und Ersatzschulen
  • Elternarbeit (die Jugendlichen und die Eltern als Experten)
  • Entwickeln innovativer Hilfsangebote nach Maß
  • nach Betreuungsende Übergang in Verselbstständigungshilfe möglich

Wesentliche Themen der pädagogischen Arbeit

  • Vermittlung und Vorleben eines wertschätzenden Menschenbildes
  • Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit
  • Konfrontations- und Konfliktarbeit
  • Sozialhygiene
  • Entwicklung alltagstauglicher Lösungsstrategien

Qualitätsentwicklung

  • Hilfeplanung
  • Fach- und Teamberatung
  • externe und interne Supervision

 

zum Leistungsangebot: hier

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