Arbeitsgemeinschaft für Wohngruppen

und sozialpädagogische Hilfen Hannover e.V.

Sozialpädagogische Wohngruppe Constantinstraße

Constantinstraße 91
30177 Hannover
Telefon: 0511/39 11 16
Telefax: 0511/39 40 214
E-Mail: constantinstr@afw-regionhannover.de

Die Wohngruppe

In dieser Wohngruppe im Stadtteil List werden 10 Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren intensiv betreut und auf dem Weg zur Verselbständigung begleitet.
Schwerpunktmäßig sind dies BewohnerInnen 

  • mit emotional instabilen Persönlichkeiten
  • die traumatisiert sind
  • die nach einem stationären Aufenthalt in der Psychiatrie zu uns kommen.

Rechtsgrundlagen sind die §§ 34, 35a und 41 SGB VIII. In begründeten Einzelfällen werden auch Eingliederungshilfen nach SGB XII in Verbindung mit der VO zu § 60 SGB XII geleistet.

Ab 22 Uhr ist ein Nachbereitschaftsdienst im Haus.
Eine Lehrerin unterstützt die BewohnerInnen während ihrer schulischen und beruflichen Ausbildung.
Jedes Jahr wird im Sommer eine Ferienfahrt unternommen.

Die enge Vernetzung mit therapeutischen Einrichtungen und unsere langjährige Erfahrung mit psychisch gesundenden Jugendlichen ermöglicht es uns, auch Psychiatrienachsorge anzubieten.
Im Bereich Suchtgefährdung arbeiten wir mit spezialisierten Einrichtungen und Beratungsstellen zusammen.

Grundlagen der pädagogischen Arbeit

Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist es, auf der Grundlage stabiler, verlässlicher Bezugsarbeit erzieherische Hilfe zu geben und Grenzen zu setzen. Es ist unser Anliegen, dazu beizutragen, dass die Jugendlichen sich in der Wohngruppe wohlfühlen und einen sicheren, geborgenen Rahmen haben, aus dem heraus sie in der Gesellschaft neu Fuß fassen können. Die Orientierung an der individuellen Lebenssituation des Einzelnen bestimmt unser Handeln.

Die Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen und Jugendämtern hat einen hohen Stellenwert. Regelmäßige Kontakte mit Bezugspersonen (Eltern, Verwandte usw.) gehören verbindlich zum Betreuungssetting der Wohngruppe. Die Eltern werden bei der Betreuung in die Verantwortung für ihre Kinder einbezogen.

Methodik

Alle für den Jugendlichen wichtigen Personen und Ressourcen werden berücksichtigt. In regelmäßig wöchentlich stattfindenden Gesprächen, sowohl im Team als auch mit dem Jugendlichen, erfolgt der Erfahrungsaustausch über Ereignisse und ggf. auch Konflikte. Gemeinsam werden Ziele und nächste Schritte erarbeitet.

Der Weg zur Verselbständigung wird in Phasen eingeteilt. Individuell werden u.a. folgende Ziele im Alltag verfolgt:

  • Ausreichende, gesunde Ernährung
  • Ökonomie im Alltag (Geld einteilen, sparen, kostenbewusst konsumieren)
  • Hygiene und Gesundheitsvorsorge
  • Befähigung zur Nutzung eigener Stärken
  • Selbständige Wirtschaftsführung
  • Identitätsfindung
  • Erschließung persönlicher und beruflicher Perspektiven
  • Beziehungsfähigkeit / soziale Kompetenz
  • emotionale und soziale Stabilisierung
  • eigenverantwortliches Handeln

Qualitätssicherung

Regelmäßig:

  • Hilfeplanung
  • Fachberatung
  • psychiatrische Fallbesprechung
  • Teamsupervision
  • kollegiale Beratung
  • Adressat*innenbeteiligung
  • Adressat*innenbefragungen

Das pädagogische Team:

  • Marina Fleisch, Sozialpädagogin B.A., Traumapädagogin i.A.
  • Nicole Drexler, Dipl.-Sozialpädagogin
  • Maria Peichert, Sozialpädagogin B.A.
  • Nadine Seiffert, Dipl.-Pädagogin
  • Kai Cordes, Dipl.-Sozialpädagoge, Fachkraft gem. § 8a SGB VIII
  • Andreas Passuth, Dipl.-Sozialpädagoge

Das Team ist in systemischer Beratung und Psychiatrie fortgebildet.

 

zum Leistungsangebot: hier

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