Arbeitsgemeinschaft für Wohngruppen

und sozialpädagogische Hilfen Hannover e.V.

Wohngruppe Constantinstraße

Constantinstraße 91
30177 Hannover
Telefon: 0511/39 11 16
Telefax: 0511/39 40 214
E-Mail: constantinstr@afw-regionhannover.de

Das pädagogische Team:

  • Marina Fleisch, Sozialpädagogin B.A., Traumapädagogin i.A.
  • Nicole Drexler, Dipl.-Sozialpädagogin
  • Maria Pallas, Sozialpädagogin B.A.
  • Nadine Seiffert, Dipl.-Pädagogin
  • Kai Cordes, Dipl.-Sozialpädagoge
  • Josef Lüders, Heilpädagoge B.A.
  • Andreas Passuth, Dipl.-Sozialpädagoge

Das Team ist in systemischer Beratung und Psychiatrie fortgebildet.

Wohngruppe Constantinstraße

In dieser Wohngruppe im Stadtteil List werden Jugendliche und junge Erwachsenen von sozialpädagogischen Fachkräften in einem Mehrfamilienhaus mit vier 2-Zimmer-Wohnungen und zwei 1-Zimmer-Wohnungen betreut und auf dem Weg zur Verselbständigung begleitet. Zum Haus gehören ein Garten und Gemeinschafts- und Betreuungsräume. Im Untergeschoss stehen den Bewohnern ein zusätzlicher PC-Arbeitsplatz und ein Boxsack zur Verfügung.
Wir wollen ein gelungenes Miteinander mit gruppenpädagogischen Angeboten fördern und bieten u.a. im Sommer Ferienfreizeiten an.

Rechtsgrundlage sind die §§ 34, 35a, 41 SGB VIII. In begründeten Einzelfällen werden auch Eingliederungshilfen nach SGB XII in Verbindung mit der VO zu § 60 SGB XII geleistet.

Eine Lehrerin unterstützt die Jugendlichen in schulischen Fragen und bei der Berufswahl.

Die enge Vernetzung mit therapeutischen Einrichtungen und langjährig erworbene Erfahrungen der MitarbeiterInnen mit psychisch kranken Jugendlichen ermöglicht es, auch Psychiatrienachsorge anzubieten. Eine weitere Vernetzung mit spezialisierten Beratungsstellen und Jugendhilfeeinrichtungen besteht für suchtgefährdete Jugendliche.

Bei der Freizeitgestaltung mit den Jugendlichen werden die sozialräumlichen Angebote speziell berücksichtigt.

Zielgruppe

10 Jugendliche beiderlei Geschlechts, ab 15 Jahren, die positiv gefördert werden sollen, um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.

Schwerpunkte:

  • Jugendliche und junge Erwachsene mit "milden" Formen emotional instabiler Persönlichkeitsstörung
  • Traumatisierte Jugendliche und junge Erwachsene mit ambulanter therapeutischer Begleitung
  • Psychiatrienachsorge

Grundlagen der pädagogischen Arbeit

Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist es, auf der Grundlage stabiler, verlässlicher Bezugsarbeit erzieherische Hilfe zu geben und Grenzen zu setzen. Es ist unser Anliegen, dazu beizutragen, dass die Jugendlichen sich in der Wohngruppe wohlfühlen und einen sicheren, geborgenen Rahmen haben, aus dem heraus sie in der Gesellschaft neu Fuß fassen können. Die Orientierung an der individuellen Lebenssituation des Einzelnen bestimmt unser Handeln. Die Zusammenarbeit mit Eltern, Schulen und Jugendämtern hat einen hohen Stellenwert. Regelmäßige Kontakte mit Bezugspersonen (Eltern, Verwandte usw.) gehören verbindlich zum Betreuungssetting der Wohngruppe. Die Eltern werden bei der Betreuung in die Verantwortung für ihre Kinder einbezogen.

Methode (Erziehung als adäquate und verlässliche Begleitung in Beziehung)

Alle für den Jugendlichen wichtigen Personen und Ressourcen werden berücksichtigt. Beim Einleben in die Gruppe und beim Üben von sozialer Kompetenz werden die Jugendlichen im WG-Alltag unterstützt. In regelmäßig wöchentlich stattfindenden Gesprächen, sowohl im Team als auch mit dem Jugendlichen, erfolgt der Erfahrungsaustausch über Wahrnehmungen, Ereignisse und Konflikte. Gemeinsam werden darauffolgende Vorgehensweisen erarbeitet und Ziele vereinbart.

Der Weg zur Verselbständigung wird in Phasen eingeteilt. Individuell werden folgende Ziele im Alltag verfolgt:

  • Ausreichende, gesunde Ernährung
  • Ökonomie im Alltag (Geld einteilen, sparen, kostenbewusst konsumieren)
  • Hygiene und Gesundheitsvorsorge
  • Befähigung zur Nutzung eigener Stärken
  • Selbständige Wirtschaftsführung
  • Identitätsfindung
  • Erschließung persönlicher und beruflicher Perspektiven
  • Beziehungsfähigkeit / soziale Kompetenz
  • emotionale und soziale Stabilisierung
  • eigenverantwortliches Handeln

Struktur der Wohngruppe

Die Jugendlichen werden bedarfsgerecht betreut. Die MitarbeiterInnen stehen ihnen für Gespräche, Freizeitaktivitäten sowie zur Unterstützung bei ihren alltäglichen Verpflichtungen zur Verfügung, u.a. zur Vorbereitung und Durchführung des Kochens am späten Nachmittag. Ab 22 Uhr ist ein Nachtbereitschaftsdienst im Haus. Für Krisen- und Notsituationen besteht rund um die Uhr eine pädagogische Rufbereitschaft.

Qualitätssicherung

Regelmäßig:

  • Hilfeplan
  • Fachberatung
  • psychiatrische Fallbesprechung
  • Teamsupervision
  • kollegiale Beratung
  • Adressatenbeteiligung
  • Adressatenbefragungen

 

zum Leistungsangebot: hier

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