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porta unterstützt Wohngruppe

Geschäftsleiter Stefan Nehrmann (Porta Altwarmbüchen) überreichte den Scheck an Wolfgang Schäfers, Dorothee Widdel und Sonderpädagoge Frank Dörrie von der AfW. (Foto: Cujé-Bartsch)

HANNOVER (jc). Mit einem dicken Scheck über 1500 Euro unterstützt das neueröffnete Möbelhaus Porta in Altwarmbüchen im Rahmen der Aktion „porta hilft!“ die therapeutische Wohngruppe der Arbeitsgemeinschaft für Wohngruppen und sozialpädagogische Hilfen Hannover (kurz „AfW“).

„Das Geld können wir sehr gut gebrauchen. Auf finanzielle Unterstützung sind wir dringend angewiesen“, freut sich Wolfgang Schäfers, Vorstandsmitglied der AfW.
Mit dem Geld soll eine Sitzecke für die neugeplante Wohngruppe gekauft werden. Acht Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die an Depressionen, Angst-, Zwangs- oder Essstörungen leiden, sollen ab 2012 in das neue Domizil in Döhren einziehen. Das Baugrundstück ist bereits gekauft, der Bauantrag gestellt. Insgesamt wird das neue und in dieser Form in Hannover einmalige, therapeutische Wohngruppen-Projekt samt therapeutischer Fachkräfte und Sozialarbeiter über 900.000 Euro kosten.

„Die Wohngruppe soll vor allem denen helfen, die in den bisherigen Gruppen untergehen“, so Sozialarbeiterin und Projektmanagerin Dorothee Widdel.
Gemeint sind Kinder und Jugendliche, die ihre Ängste und Störungen nicht in aggressiver Gewaltausübung zeigen, sondern im Innern mit sich und ihrer Umwelt kämpfen.

(Hannoversches Wochenblatt, 6. Juli 2011)




Die AfW plant, im Laufe des Jahres 2011 in der Hans-Eyl-Str. 4, 30519 Hannover eine heilpädagogisch-therapeutische Wohngruppe für Kinder ab 12 Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene im Rahmen der Eingliederungshilfe gemäß § 35a SGB VIII zu eröffnen.

In dem großzügigen Neubau werden 8 Kids in zwei Vierergruppen leben. Insbesondere geht es uns um die Eingliederung von jungen, sozial unsicheren Menschen mit Störungen der internalisierenden Richtung, die im ICD 10 mit den Diagnosen depressive Störungen, Angst-, Zwangs-, Belastungs- und Eßstörungen beschrieben werden. Daneben sollen in dieser Spezialeinrichtung auch junge Menschen mit einer psychiatrischen Störung in Verbindung mit Diabetes mellitus und Hormonsstörungen gefördert werden.

Die Betreuung auf der Grundlage verläßlicher Beziehungsarbeit erfolgt „rund-um-die-Uhr“ von einem multiprofessionellen Team aus Sozial- und HeilpädagogInnen, ErzieherInnen, TherapeutInnen und Lehrern. Die enge Verknüpfung von Therapie und Pädagogik im Wohngruppenalltag zeichnet diese Einrichtung aus. Das geräumige Haus und der Garten bieten viele Möglichkeiten für Kids, positive Erfahrungen zu machen und neue Fähigkeiten an sich zu entdecken und Hobbys nachzugehen.

 
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