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Wohngruppe Constantinstraße |
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Wohngruppe Constantinstraße / List / MOB
Constantinstraße 91
30177 Hannover
Telefon: 0511/39 11 16
Telefax: 0511/39 40 214
E-Mail: constantinstr@afw-regionhannover.de
Das pädagogische Team:
Frank Dörrie, Sonderpädagoge
Heinrike Pfohl-Horster, Dipl. Pädagogin, Mediatorin
Anna-Lena Girgsdies, Erzieherin
Annette Siemann, Dipl. Sozialpädagogin, Traumapädagogin in Ausbildung
Matthias Sprecher, M.A. (Social Work), Dipl. Sekundarlehrer
Andreas Passuth, Dipl. Sozialpädagoge
Marina Saynisch, Dipl. Sozialpädagogin
Das Team ist in systemischer Beratung und Psychiatrie fortgebildet.
Wohngruppe Constantinstraße
In dieser Wohngruppe, im Stadtteil List, werden Jugendliche und junge Erwachsenen von sozialpädagogischen Fachkräften in einem Mehrfamilienhaus
mit vier 2-Zimmer-Wohnungen und zwei 1-Zimmer-Wohnungen betreut und auf dem Weg zur Verselbständigung begleitet.
Zum Haus gehört ein Garten, Gemeinschafts- und Betreuungsräume. Im Untergeschoss stehen den Bewohnern ein zusätzlicher PC-Arbeitsplatz und ein
Boxsack zur Verfügung.
Rechtsgrundlage sind die §§ 34, 35a, 41 SGB VIII. In begründeten Einzelfällen werden auch Eingliederungshilfen nach SGB XII in Verbindung mit
der VO zu § 60 SGB XII geleistet.
Eine Lehrerin unterstützt die Jugendlichen in schulischen Fragen und bei der Berufswahl.
Die enge Vernetzung mit therapeutischen Einrichtungen und langjährig erworbene Erfahrungen der MitarbeiterInnen mit psychisch kranken Jugendlichen
ermöglicht es, auch Psychiatrienachsorge anzubieten. Eine weitere Vernetzung mit spezialisierten Beratungsstellen und Jugendhilfeeinrichtungen besteht
für suchtgefährdete Jugendliche.
Bei der Freizeitgestaltung mit den Jugendlichen werden die sozialräumlichen Angebote speziell berücksichtigt.
Zielgruppe
10 Jugendliche beiderlei Geschlechts, ab 15 Jahren, die positiv gefördert werden sollen, um ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Im Einzelfall Jugendliche mit Suchtgefährdung.
Schwerpunkte:
- Jugendliche und junge Erwachsene mit emotional instabiler Persönlichkeitsstörung
- Traumatisierte Jugendliche und junge Erwachsene mit ambulanter therapeutischer Begleitung
- Psychiatrienachsorge
Grundlagen der pädagogischen Arbeit
Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist es, auf der Grundlage stabiler, verlässlicher Bezugsarbeit erzieherische Hilfe zu geben und Grenzen zu setzen.
Es ist unser Anliegen, dazu beizutragen, dass die Jugendlichen sich in der Wohngruppe wohlfühlen und einen sicheren, geborgenen Rahmen haben, aus dem heraus
sie in der Gesellschaft neu Fuß fassen können. Die Orientierung an der individuellen Lebenssituation des Einzelnen bestimmt unser Handeln. Die Zusammenarbeit
mit Eltern, Schulen und Jugendämtern hat einen hohen Stellenwert. Regelmäßige Kontakte mit Bezugspersonen (Eltern, Verwandte usw.) gehören verbindlich zum
Betreuungssetting der Wohngruppe. Die Eltern werden bei der Betreuung in die Verantwortung für ihre Kinder einbezogen.
Methode (Erziehung als adäquate und verlässliche Begleitung in Beziehung)
Alle für den Jugendlichen wichtigen Personen und Ressourcen werden berücksichtigt. Beim Einleben in die Gruppe und beim Üben von sozialer Kompetenz werden die
Jugendlichen im WG-Alltag unterstützt. In regelmäßig wöchentlich stattfindenden Gesprächen, sowohl im Team als auch mit dem Jugendlichen, erfolgt der
Erfahrungsaustausch über Wahrnehmungen, Ereignisse und Konflikte. Gemeinsam werden darauffolgende Vorgehensweisen erarbeitet und Ziele vereinbart.
Der Weg zur Verselbständigung wird in Phasen eingeteilt. Individuell werden folgende Ziele im Alltag verfolgt:
- Ausreichende, gesunde Ernährung
- Ökonomie im Alltag (Geld einteilen, sparen, kostenbewusst konsumieren)
- Hygiene und Gesundheitsvorsorge
- Befähigung zur Nutzung eigener Stärken
- Selbständige Wirtschaftsführung
- Identitätsfindung
- Erschließung persönlicher und beruflicher Perspektiven
- Beziehungsfähigkeit / soziale Kompetenz
- emotionale und soziale Stabilisierung
- eigenverantwortliches Handeln
Strucktur der Wohngruppe
Die Jugendlichen werden ab 6.30 Uhr bedarfsgerecht betreut. Nachmittags und abends stehen ihnen die MitarbeiterInnen für Gespräche, Freizeitaktivitäten
sowie zur Unterstützung bei ihren alltäglichen Verpflichtungen zur Verfügung, u.a. zur Vorbereitung und Durchfürung des Kochens am späten Nachmittag.
Ab 22 Uhr ist eine Nachtwache im Haus. Für Krisen- und Notsituationen besteht rund um die Uhr eine pädagogische Rufbereitschaft.
Qualitätssicherung
Regelmäß:
- Hilfeplan
- Fachberatung
- psychiatrische Fallbesprechung
- Teamsupervision
- kollegiale Beratung
- Adressatenbeteiligung
- Adressatenbefragungen
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